Über mich – Blick hinter die Kulissen

Psychologische Beratung und Unternehmensberatung Radebeul und Dresden - Gelingende Kommunikation - soziale Nachhaltigkeit

Im Folgenden möchte ich Ihnen über ein paar meiner Stationen auf meinem bisherigen Weg berichten und Ihnen so einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Was treibt mich um? Was treibt mich an? Welche Leidenschaften trage ich in mir?


Die „Autobahn“

So oder so ähnlich fühlte sich bis zum Frühjahr 2020 mein Ausbildungs- und Berufsweg an. Immer hatte ich konkrete Ziele vor Augen, setzte meine Pläne zielgerichtet in die Tat um, kämpfte mit Idealismus und Pragmatismus für Projektideen und visionäre Vorhaben. Ein Schritt kam nach dem anderen, eine Stufe nach der anderen habe ich gemeistert. Dabei gab es oft genug Kämpfe gegen Windmühlen, ich musste Pläne ändern und anpassen, Ideen begraben und neue erfinden – aber irgendwie gab es immer eine Ausfahrt, einen nächsten Rastplatz und neue Ziele. Ein paar Auszüge:

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Der „holprige Weg“

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Mein Lebensweg bestand jedoch nicht nur aus der „erfolgreichen“ akademischen Karriere. Vor allem in meinem Privatleben, aber auch in meinem künstlerischen Schaffen, war die Autobahn doch recht weit weg.

Stattdessen gab es da mehr als genug Schlaglöcher, die es zu umfahren und abzufedern galt, tiefe Pfützen, die mehr als ein mal für nasse Füße sorgten, Irrwege, Sackgassen, falsche Ausfahrten und vor allem: Straßenschäden ohne absehbares Ende (psychische Probleme, dysfunktionale Beziehungsgeflechte, Depressionen, Krebstod, …). Vor allem in meinem familiären Umfeld war ich eigentlich immer derjenige, der die Straßen durch ständige Reparaturaktionen für andere einigermaßen befahrbar hielt, ohne mit dem Reparieren jemals fertig zu werden. Auch diese Erfahrungen möchte ich jedoch nicht missen, auch wenn ich mir gern vieles erspart hätte, was anderen Menschen in einem ganzen Leben nicht widerfährt. Sie haben mich so einiges über die Spielarten des Lebens gelehrt und mich dazu gezwungen, sehr viel über mich selbst zu lernen und am Umgang mit mir selbst und anderen zu arbeiten. Nicht zuletzt hat der „holprige Weg“ dafür gesorgt, dass ich auf der „Autobahn“ meinen Kopf freibehielt, mir ein freies und unabhängiges, unkonventionelles und kreatives Denken und Handeln bewahren konnte.


Das „Schwarze Loch“

Im Frühjahr 2020 habe ich meine Promotion erfolgreich abgeschlossen – pünktlich mit dem Ausbruch der Corona-Krise… Perfektes Timing und der jähe Abflug von der „Autobahn“. Plötzlich waren alle meine Perspektiven mit einem Schlag weg, es gab keinen nächsten Schritt, alle meine Bemühungen, Pläne, Vorarbeiten zahlten sich nicht aus.

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Und dieser Zustand dauerte aufgrund der äußeren Umstände sehr lange an. Wut, Verzweiflung, zaghafte Hoffnungsschimmer, immer wiederkehrende Enttäuschungen (vor allem bei der Jobsuche), Resignation, Selbstzweifel, Leere, Sinnlosigkeit … und das alles in einer scheinbar endlosen Abwärtsspirale, die auf keinen bestimmten Punkt zulief. Bis ich schließlich an einer Art Nullpunkt (zumindest gefühlt) angekommen bin, an dem irgendwie alles egal und aussichtslos erschien. Und dieser Nullpunkt fühlte sich plötzlich nach unendlicher Freiheit an. Endlich konnte ich mich auch innerlich von der „Autobahn“ verabschieden und den „holprigen Weg“ mit anderen Augen sehen. Aus diesem inneren Prozess, einem völligen Um- und Neudenken, dem Überbordwerfen aller Pläne und Zukunftsträume, auch dem Zulassen aller negativen und destruktiven Gefühle, aus all diesen Dingen entstand schließlich die Idee und die Motivation für das Projekt denkLABOR. Es vereint „Autobahn“ und „holprigen Weg“ und gibt der schweren Zeit nach und mit dem „schwarzen Loch“ einen Sinn.

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Meine Leidenschaften

An erster Stelle meiner Interessen und Leidenschaften steht ganz eindeutig: die Musik! Und vor allem der Jazz. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ein Leben ohne Musik für mich nicht denkbar wäre.

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Musik ist für mich einfach in so vielen Formen und Situationen präsent und relevant (wenn es mir gut geht, trifft man mich selten an, ohne dass ich irgendwas pfeife oder summe…). Ich höre Musik, ich spiele Instrumente (ob allein für mich, für meine Familie oder in Bands), ich schreibe Songs, ich rede über Musik, … und ich merke, wenn mir die Musik fehlt (während Corona nicht mit meiner Bigband musizieren zu können, war und ist eine große Belastung!).

Aber es gibt noch viel mehr, für das ich mich begeistern kann – ein kleiner Ausschnitt:

Ich kann leidenschaftlich über Politik, Wirtschaft, Geschichte und Co. diskutieren, philosophieren und reden.

Ich koche gern und oft.

Ich lese gern Fantasy-Geschichten.

Ich bin aufgewachsen mit der Welt von Herr der Ringe, Harry Potter etc.

Ich kann mich in Serien und Filmen verschiedenster Art verlieren (Star Trek, House of Cards, Downton Abbey, Game of Thrones, Notting Hill, Stolz und Vorurteil u.v.v.m.)

Ich beschäftige mich leidenschaftlich gern und oft mit Sport (König Fußball wurde in den letzten Jahren mehr von Basketball und Football abgelöst, Wintersport geht immer, Skispringen habe ich schon als kleines Kind mit Begeisterung geschaut).

Ich bin überzeugtes Mitglied in der Verbrauchergemeinschaft Dresden.

Lan-Parties und Brettspieleabende (vor allem kooperative Spiele) sind für mich ebenso Kultur wie Theater, Oper oder Musical.

Ab und an findet man mich mit meiner Familie buddelnd im Garten (selbstgezogene Tomaten, Zucchini, Kürbisse etc. sind schon was ganz Feines!).

Wenn es irgendwo Holz, Schrauben, Winkel, eine Stichsäge und anderes Werkzeug gibt, kommt am Ende sehr wahrscheinlich irgendein Werkelprojekt heraus. Ich habe in den letzten Jahren ein großes Regal, einen Tisch, Vogelhäuschen, ein riesiges Palettenbett, ein kleineres Palettenbett und ein Sofa für meine Schwester, eine Wand mit Tür und Fenster für die Werkstatt meines Elternhauses und einige kleinere Werkeleien fabriziert…

Alles, was mit Technik zu tun hat, ist vor meinen „Zauberhänden“ (O-Ton mein Schwiegervater) nicht sicher und wird, wenn es nicht läuft (oft genug), mit Geduld, Ausdauer und angemessener Sturheit zum Funktionieren überredet.

Wandern in den Alpen oder Kanufahren in Mecklenburg wecken die Abenteuerlust in mir.

Aber ohne meine wunderbare, chaotische, voller Leben steckende kleine Familie ist das alles nur halb so schön und lebenswert!


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